Länder & Regionen
Weinland Italien
Von den Alpen bis nach Sizilien: Italien steht für eine Weinkultur, die eng mit ihren Regionen verbunden ist. Unterschiedliche Landschaften, Böden und Klimazonen prägen die Weine ebenso wie die Vielfalt heimischer Rebsorten und die Menschen hinter den Weingütern.
Im Norden reicht die Entdeckungsreise von Südtirol über Venetien bis ins Piemont. Weiter südlich führen die Weinregionen durch die Hügellandschaften Mittelitaliens bis nach Apulien und Sizilien. Jede Herkunft eröffnet eine eigene Perspektive auf das Weinland Italien – mit regionalen Traditionen und unterschiedlichen Weinstilen.
Unsere italienischen Partnerweingüter bringen diese Vielfalt in unser Sortiment. Die Karte zeigt Ihnen, wo ihre Weine entstehen. Lernen Sie die einzelnen Betriebe kennen und entdecken Sie passende Weine für Ihr Fachhandelssortiment.
Italien auf einen Blick
- Regionen
- 20
Weinbau in allen Regionen des Landes.
- Rebfläche insgesamt
- 726.000 ha
Rund 10 % der weltweiten Rebfläche.
- Weinproduktion 2025
- 44,4 Mio. hl
Größter Weinproduzent der Welt nach Menge.
Fläche und Produktion: vorläufige Daten für 2025,OIV, Mai 2026. Rebfläche einschließlich Tafel- und Trockentrauben. Regionen:Federdoc.
Italiens Weinregionen entdecken

Norditalien
Zwischen Alpen und Adria
Norditaliens Weinlandschaft verbindet unterschiedliche Herkünfte und Weinstile. Im Piemont prägt Nebbiolo bekannte Rotweine wie Barolo. Südtirol bietet vielfältige Weiß- und Rotweine aus unterschiedlichen Höhenlagen, während im Nordosten Prosecco seine Heimat hat. Von alpinen Weinbergen bis zu sanften Hügellandschaften zeigt sich hier die Vielfalt des italienischen Weinbaus.

Mittelitalien
Sangiovese und Verdicchio entdecken
Die Toskana und die Marken zeigen zwei unterschiedliche Seiten Mittelitaliens. In der Toskana entstehen aus Sangiovese charaktervolle Rotweine wie Brunello di Montalcino. In den Marken gehört Verdicchio zu den prägenden weißen Rebsorten. Beide Herkünfte laden dazu ein, regionale Traditionen und die Handschrift der einzelnen Weingüter kennenzulernen.

Süditalien und Sizilien
Heimische Rebsorten im Mittelpunkt
In Apulien gehören Primitivo und Negroamaro zu den prägenden Rebsorten. Auf Sizilien stehen unter anderem Nero d’Avola und Grillo für die Vielfalt der Insel. Die Entdeckungsreise führt dabei durch Rot-, Weiß- und Roséweine – mit unterschiedlichen Ausdrucksformen heimischer Rebsorten und einer engen Verbindung zu ihrer Herkunft.
Tradition & Herkunft
Weinbau und Geschichte
Italiens Weinkultur reicht bis in die Antike zurück. Bereits Etrusker und griechische Siedler bauten auf der Apenninhalbinsel Wein an. Unter den Römern wurde er zu einem bedeutenden Handelsgut und festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Autoren wie Plinius der Ältere beschrieben Rebsorten, Anbaugebiete und Qualitätsunterschiede – Zeugnisse einer bereits hoch entwickelten Weinkultur.
Im Mittelalter bewahrten Klöster und landwirtschaftliche Güter das Wissen über Weinbau und Weinbereitung. Gleichzeitig entstanden rund um Städte, Adelshäuser und Handelszentren eigenständige Traditionen. Die lange politische Zersplitterung Italiens begünstigte eine regionale Vielfalt, die den Weinbau bis heute prägt.
Von den alpinen Weinbergen Südtirols über die Hügellandschaften des Piemonts und der Toskana bis zu den vulkanischen Böden Siziliens unterscheiden sich die Anbaubedingungen erheblich. Über Generationen passten die Winzer ihre Arbeit an Klima und Landschaft an. Regional verwurzelte Rebsorten wie Nebbiolo, Sangiovese oder Nero d’Avola stehen beispielhaft für diese enge Verbindung von Herkunft und Weinstil.
Ein wichtiger Schritt zum modernen Herkunftsschutz folgte 1963: Ein nationales Gesetz schuf die Grundlage für das italienische System der Ursprungsbezeichnungen. DOC und DOCG verbinden festgelegte Anbaugebiete mit verbindlichen Vorgaben zu Rebsorten, Erträgen und Weinbereitung. Sie schützen damit nicht nur die Herkunft, sondern auch die regionale Identität der Weine. Hintergrund: Federdoc
Wie eng Weinbau und Kultur zusammengehören, zeigt das Piemont: Die Weinlandschaften von Langhe-Roero und Monferrato zählen seit 2014 zum UNESCO-Welterbe. Ihre Weinberge, historischen Dörfer und Kellereien stehen für eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft. Bis heute verbindet Italiens Weinbau dieses Erbe mit moderner Kellertechnik und neuen Ideen – seine besondere Stärke bleibt dabei die Vielfalt seiner Regionen. Hintergrund: UNESCO
Unsere Weingüter in Italien
Lernen Sie eine Auswahl unserer italienischen Partnerweingüter kennen. Entdecken Sie die Menschen und Betriebe hinter den Weinen und finden Sie passende Ergänzungen für Ihr Sortiment.
Villa Sandi
Borgo Conventi
Casa Gheller
Il Poggione
Villa Trasqua
Il Mio
Sampietrana
Sgarzi
La Presa
Keine Weingüter für diese Auswahl gefunden.
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