Spanien · Navarra
Alconde

Weingut im Überblick
Bodegas Alconde stammt aus Lerín in der Ribera Alta von Navarra, einem Ort mit dokumentierter Weinbautradition seit mindestens 1356. Das heutige Weingut entstand 1956, als sich lokale Winzer zusammenschlossen, um ihre Weinberge gemeinsam weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Heute steht Marcos Gorricho als Inhaber und Weinmacher für den Betrieb.
Alconde verbindet traditionelle Navarra-Rebsorten wie Tempranillo, Garnacha und Graciano mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Chardonnay. Alte Reben, karge kalkhaltige Böden und die Lage La Sarda prägen das Profil. Seit 2026 ergänzt das Weingut das Pellegrini-Portfolio mit einer ungewöhnlich breiten Auswahl von frischen Weiß- und Roséweinen bis zu Crianza und Reserva.
Sortiment und Stil
Das Pellegrini-Sortiment zeigt Alconde besonders breit: Die Linie Sardasol umfasst Chardonnay, Rosado, Tempranillo, Tempranillo-Merlot Roble, Crianza und Reserva. Hinzu kommen ASPA Tempranillo sowie Óptimo Blanco, Rosado und Tinto. Stilistisch reicht das Spektrum damit von frischen, fruchtbetonten Weinen bis zu klassisch im Holz gereiften Navarra-Rotweinen.
Herkunft und Herstellung
Die Weinberge rund um Lerín sind von kargen, kalkreichen Böden mit zahlreichen Kieseln geprägt; viele Reben sind über 50 Jahre alt, einzelne erreichen etwa 100 Jahre. Je nach Wein reicht der Ausbau von Beton und fruchtbetonter Vinifikation bis zur klassischen Fassreife – beim Sardasol Crianza beispielsweise zwölf Monate in Eiche.
Gut zu wissen
Der Name Sardasol, unter dem ein großer Teil des Pellegrini-Sortiments angeboten wird, ist unmittelbar mit der Herkunft verbunden: Er kombiniert „Sarda“, die Weinlandschaft rund um Lerín, mit „Sol“, der Sonne. Damit verweist die wichtigste Marke des Hauses nicht auf einen Fantasienamen, sondern direkt auf die Landschaft und die langen Sonnenstunden, die den Weinbau rund um Lerín prägen.
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Weingut im Film
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