Zum Inhalt springen

Domäne Wachau

Österreich - Wachau

Weingut im Überblick

Die Domäne Wachau in Dürnstein zählt zu den profilierten Erzeugern der Wachau und steht unter der Leitung von Roman Horvath MW und Kellermeister Heinz Frischengruber. Das Besondere: Rund 200 Weinhauer bewirtschaften mehr als 2.000 Kleinstparzellen in den teils extrem steilen Terrassenlagen entlang der Donau. Dadurch verfügt die Domäne als einziges Weingut der Wachau über Rebflächen in jeder namhaften Riede der Region.

Im Mittelpunkt stehen Grüner Veltliner und Riesling mit einem puristischen, herkunftsbetonten Stil. Karge Urgesteinsböden, kühle Nächte, aufwendige Handarbeit und eine präzise Parzellierung bestimmen die Weine. Bei Pellegrini steht aktuell der Grüne Veltliner Katzensprung Federspiel Wachau DAC im Fokus.

Sortiment und Stil

Die Domäne Wachau macht die spektakulären Steillagen der Wachau über eine besonders präzise Weißweinstilistik erfahrbar. Grüner Veltliner verbindet Apfel, Zitrus und Kräuter mit der typischen pfeffrigen Würze, lebendiger Säure und mineralischem Zug; Riesling wirkt noch geradliniger und zeigt Zitrus, Steinobst und eine ausgeprägte steinige Spannung. Mit den unterschiedlichen Rieden und Qualitätsstufen wächst die Konzentration, ohne dass Frische verloren geht. Gerade die enorme Vielfalt kleiner Parzellen erlaubt es der Domäne, Herkunft nicht abstrakt, sondern über deutlich unterschiedliche Weincharaktere zu vermitteln.

Herkunft und Herstellung

Die Wachauer Terrassen sind von kargen Urgesteinsböden, unterschiedlichen Expositionen und dem klimatischen Einfluss der Donau geprägt. Die Trauben der Domäne werden zu 100 Prozent von Hand gelesen; im Keller steht ein möglichst zurückhaltender Ausbau im Dienst von Rebsorte, Jahrgang und Herkunft.

Gut zu wissen

Rund 200 Winzerfamilien bewirtschaften für die Domäne Wachau mehr als 2.000 Kleinstparzellen – sämtliche Trauben werden von Hand gelesen. Als einziges Weingut der Wachau verfügt die Domäne über Rebflächen in jeder namhaften Riede der Region; Falstaff zeichnete sie 2024 als „Winzer des Jahres“ aus.

Mehr über Domäne Wachau

Die Domäne Wachau zeigt, wie sich ein genossenschaftlich organisiertes Weingut konsequent auf Herkunft und Premiumqualität ausrichten lässt. Unter Roman Horvath MW und Heinz Frischengruber wurden die Strukturen über rund zwei Jahrzehnte grundlegend weiterentwickelt. Heute werden die einzelnen Weinberge nicht als anonyme Gesamtfläche betrachtet: Für jede Parzelle sind Bestimmung, Lesezeitpunkt und gewünschte Stilistik festgelegt.

Das ist in der Wachau besonders relevant. Rund 200 Weinhauer bewirtschaften mehr als 2.000 Kleinstparzellen, vielfach auf steilen, von Trockensteinmauern geprägten Terrassen. Im Durchschnitt bearbeiten die einzelnen Betriebe weniger als zwei Hektar. Die Trauben werden zu 100 Prozent von Hand gelesen und nach einem detaillierten Leseplan in den Keller gebracht.

Eine außergewöhnliche Stärke ist die Vielfalt der Herkünfte. Die Domäne verfügt als einziges Weingut der Wachau über Flächen in jeder namhaften Riede – darunter Achleiten, Kellerberg, Loibenberg, 1000-Eimer-Berg und Singerriedel. Ziel ist es, diese Unterschiede möglichst unverfälscht im Wein abzubilden.

Entsprechend zurückhaltend wird im Keller gearbeitet. Herkunft, Jahrgang und Rebsorte sollen im Vordergrund stehen. Das Ergebnis ist ein präziser Wachauer Stil mit Frische, Struktur und mineralischer Spannung statt übermäßiger Fülle. Gleichzeitig verfolgt die Domäne einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz und verfügt heute über die größte biologisch bewirtschaftete Rebfläche eines österreichischen Weinguts.

Weingut im Film
Domäne Wachau

Dieses Video wird von einem externen Anbieter bereitgestellt.